Gab es wirklich eine SINTFLUT?  

Themen zur Sintflut

  1. Einführung
  2. Die Polarregionen
  3. Das Wasser - woher?
  4. Das Wasser - wohin?
  5. Datierungsmethoden
  6. Plattentektonik
  7. Vulkanketten/ Hot Spots
  8. Spreizungszentren
  9. Subduktionszonen
  10. Das Mittelmeer war eine Wüste
  11. Spuren der Flut und der Eiszeiten
  12. Missoula - Überflutungen
  13. Zusammenfassung Eiszeit
  14. Hinweise auf Eiszeiten
  15. Bestätigung für die Eiszeiten
  16. Weitere Hinweise auf Eiszeiten
  17. Weitere Probleme
  18. Regen vor der Flut
  19. Kontinentalanhebung
  20. Flutlegenden (1)
  21. Flutlegenden (2)
  22. Zusammenfassung

DIE SINTFLUT
(Teil 9)

Subduktionszonen

engl. Original von Alan Feuerbacher


Subduktionszonen sind Gebiete, in denen sich eine tektonische Platte über eine andere schiebt. Die Kante der versinkenden Platte stellt einen Erdbebenherd dar, und ihr Weg in den Erdmantel kann durch Lokalisieren der Erdbebenzentren verfolgt werden. Der "Feuerring" rund um den Pazifik ist eine riesige Erdbebenzone und fällt mit dem Ring der Subduktionszonen, die die größten Meeresgräben, wie den 12.000 m tiefen Marianengraben, bilden, zusammen. Er ist auch ein schlagender Beweis für die Existenz dieser Zonen. Genauso ist die Tatsache ein Beweis, dass große Ketten akiver, explosiver Volkane, die einige Inselbögen bilden, wie denjenigen, der den Krakatau einschließt, haupsächlich am Rand solcher Tröge liegen.

„ .... Die Vulkane an der Plattenkante liegen über riesigen sich anhebenden Wänden aus Magma, die parallel zu den Trögen liegen, welche den Grenzbereich zwischen zwei kollidierenden Platten bilden.“ 128

Seismische Abbilder, die durch Reflexion von Schallwellen an Gesteinsschichten unterhalb des Meeresbodens erhalten wurden, lassen die Subduktionen direkt sichtbar werden. In solchen Abbildern kann die ebene Sedimentschicht, die sich weit in den Ozean hinaus erstreckt, die Anhäufung von Sediment an der Kante einer Kontinentalscholle, unter die sich die ozeanische Platte schiebt, und die absinkende Kante der ozeanische Platte, die sich unter die Kontinentalscholle schiebt, deutlich erkannt werden. 129 Tiefseebohrungen in diese Schichten bestätigen die Gesteinsstruktur, die durch die seismischen Abbilder abgeleitet worden war. Da das Absinken einer Platte unter eine andere in solchen seismischen Bildern eindeutig gesehen werden kann, und die Schichtung der Gesteine immer noch intakt ist, können diese Ozeanbecken nicht innerhalb der Einjahresperiode abgesunken sein, die ihnen die Sintflutchronologie der Gesellschaft zugesteht. Die Gesteinsschichten wären so auseinandergebrochen, dass seismische Abbilder nur ein verschwommenes Bild ergeben würden.

Die obige Information zeigt, wie die großen Meeresgräben entstehen sie sind einfach das Ergebnis dessen, dass die absinkende Platte notwendigerweise tiefer zu liegen kommt als die obere, unter die sie sich schiebt. Die Gräben öffnen sich nicht einfach, sondern benötigen zu ihrer Bildung große Zeiträume.

Die ganzen Informationen, die ich hier über die Plattentektonik vorgestellt habe, zeigen, dass sich die Ozeanbecken nicht dadurch bildeten, dass sie sich einfach an Ort und Stelle absenkten. Sie bildeten sich durch die Spreizung des Meeresbodens, einem Prozess, der eine lange Zeit benötigt. Die Darstellung auf S. 112/113 in dem Buch Gottes- oder Menschenwort, dass „sich die Platten [wahrscheinlich] möglicherweise als Folge der Flut verschoben [haben], wobei sich der Meeresboden absenkte und sich die tiefen Gräben öffneten, in die das über dem Land stehende Wasser abfließen konnte“, zeigt die Unkenntnis des Verfassers, was die bei diesen Vorgängen beteiligten geologischen Prozesse anbelangt. Der Meeresboden senkte sich nicht einfach ab. Die Gräben öffneten sich nicht "plötzlich" sie existieren genauso lange, wie Ozeanplatten sich unter andere Platten schieben.

Es ist schwer sich vorzustellen, wie alle die komplexen geologischen Phänomene, die sich so klar mit dem Konzept der Plattentektonik erklären lassen, alternativ durch eine universelle Sintflut erklärt werden sollen, speziell wenn dies innerhalb der Chronologie der Gesellschaft mit einer 48.000 jährigen Schöpfungswoche stattfinden sollte. Ich denke nicht, dass die Gesellschaft die Erklärung akzeptieren würde, die in der Anekdote zum Ausdruck kommt, in der eine kleine, alte Dame bei ihrem Besuch im Dinosaur Monument, Utah, gefragt wurde, was sie denn glaube, wie die Skelette dorthin kamen und sie darauf sagte: „Ich glaube, dass der HERR sie dorthin gelegt hat, um euch hereinzulegen.“

Die Gesellschaft hat sich zum Thema der Plattentektonik merkwürdigerweise sehr still verhalten. Abgesehen von einer ausgezeichneten Zusammenfassung im Erwachet! vom 22. Juni 1977 habe ich zu diesem Thema keine anderen bedeutsamen Referenzen gefunden. Steckt die Gesellschaft einfach den Kopf in den Sand und hofft, dass es niemand sieht?


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Fussnoten:

128  David G. Howell, "Terranes," Scientific American, S. 118, New York, November 1985. [zurück]
129  John C. Mutter, "Seismic Images of Plate Boundaries," Scientific American, New York, Februar 1986. [zurück]